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Dorfkirche Lünow

Die Kirche befindet sich nicht wie gewohnt mitten im Dorf, sondern - zusammen mit den ehemaligen Schulhaus und den Resten des Gutshofes - am Ende der Dorfstraße. Die Geschichte des Dorfes und damit wohl auch der Kirche reichen bis mindestens 1335 zurück.

 

Die Kirche ist ein im Ursprung gotischer Saalbau mit Westturm. Umbauten erfolgten im 18. Jahrhundert im Geschmack der Zeit. In dieser Zeit wurde auch der Chor angefügt. Gegen Ende des letzten Jahrhunderts wurde nochmals umgebaut und der Fachwerkturm 1888 durch einen neuromanischen Bachsteinturm ersetzt. Spuren der einzelnen Bauabschnitte lassen sich an dem jetzt verputzten Mauerteilen verfolgen.
Auffällig sind die vermauerte Eingangstür an der Nordseite ( Richtung Dorfstraße) und die viel kleinere ehemalige Maueröffnung im Süden, über der sich in der Außenwand eine Heiligen-Nische befindet.


Das Innere der Kirche zeigt sich heute als ein noch in Restaurierung befindlicher, einfacher, nahezu schmuckloser Saal mit hölzerner Orgelempore sowie Gestühl und Kanzel aus dem 19. Jahrhundert. Die Korbbogenfenster sind erneuert worden. Beachtung verdient das Taufbecken, das vermutlich auf die Renaissance zurückgeht.


In der Außenwand des Ostchores sind eine Reihe von Grabdenkmalen eingemauert. Der Qualität wegen sei besonders hingewiesen auf den Stein des Ritters Arent von Kloth ( Nordseite) und des Fräuleins Barbara Elisabeth von Brunnen ( Südseite ). Die Familie Kloth residierte von 1450 bis 1610 als Dorfherrschaft in Lünow.

 

Dorfkirche

 

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